Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Viele Unternehmen haben gute Erfahrungen mit Aktiensplits gemacht. Unter anderem Apple. Auf diese Weise können Unternehmen die eigenen Anteilsscheine günstiger erscheinen lassen und auf diese Weise neue Investoren anlocken.

Die zusätzliche Nachfrage erhöht wiederum den Aktienkurs und damit den Börsenwert des jeweiligen Konzerns. Jetzt hat auch der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027) das Instrument des Aktiensplits für sich entdeckt.

In diesem konkreten Fall will Alibaba einen Aktiensplit von 1 zu 8 durchführen. Die Aktienzahl soll also verachtfacht werden. Dies ist jedoch nicht alles. Jüngst hatte Bloomberg von dem Vorhaben Alibabas berichtet, eine Zweitnotierung in Hongkong anzustreben.

Nachdem Alibaba im Jahr 2014 mit seinem rund 25 Mrd. US-Dollar schweren IPO an der New Yorker Wall Street für einen Rekordbörsengang gesorgt hatte soll die Zweitnotierung dem Unternehmen nun etwa 20 Mrd. US-Dollar einbringen.

Allerdings soll es Alibaba bei all diesen Maßnahmen nicht nur um mehr Investoreninteresse, eine höhere Handelbarkeit der Aktie oder mehr Einnahmen gehen, vielmehr wird auch davon berichtet, dass der Handelsstreit zwischen China und den USA ein wichtiger Grund sei.

Vor allem mit Blick auf das Vorgehen der US-Regierung gegen das chinesische Vorzeigeunternehmen Huawei will sich Alibaba demnach mit einem Hongkong-Listing absichern. Schließlich könnte die Wut der US-Regierung als nächstes Alibaba treffen. Als wertvollstes Unternahmen des Landes, kein allzu abwegiger Gedanke.

Im Gegensatz dazu konnte der chinesisch-amerikanische Handelsstreit der Kauflaune der chinesischen Konsumenten bisher nur wenig ausmachen. Die chinesische Wirtschaft wächst trotz einer gewissen Abkühlung immer noch um etwas mehr als 6 Prozent. Ein Wert, von dem man anderswo nur träumen kann.

Auf diese Weise wächst die Mittelschicht weiter. Diese neue Mittelschicht kann sich wiederum immer mehr leisten. Zumal auch die chinesische Regierung seit Jahren versucht, den heimischen Konsum anzukurbeln, um nicht mehr allzu sehr von der exportorientierten Industrieproduktion früherer Jahre abhängig zu sein. Ganz nebenbei fördert Peking insbesondere Technologieunternehmen wie Alibaba, um eines Tages weltweit im Technologiebereich führend zu sein.

Anleger, die von der Stärke von Alibaba überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat 5x Long (WKN: MF1H77 / ISIN: DE000MF1H771) gehebelt von Kuteigerungen profitieren. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: MF67P2 / ISIN: DE000MF67P28) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Alibaba-Aktie zu setzen.

Melden Sie sich hier für unsere kostenlosen Newsletter an. Sie finden dort unser kostenfreies Newsletter-Angebot u.a. mit “Linksarchive Auf die Schnelle” (Wochentags) und “Linksarchive D-A-CH Rundschau” (Samstags).

Bildquelle: Pressefoto Alibaba

Hinterlasse einen Kommentar