Bildquelle: markteinblicke.de

Ende Juli wird es wieder einmal spannend: Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005)-Chef Tim Cook und Finanzvorstand Luca Maestri veröffentlichen die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal (April bis Juni).

Nach dem enttäuschenden ersten Finanzquartal, das bei Apple schon im Oktober beginnt und damit auch das Weihnachtsgeschäft umfasst, hatte der kalifornische Konzern im zweiten Finanzquartal (Januar bis März 2019) ebenfalls schwache iPhone-Verkäufe zu verdauen, während sich die Umsätze beim iPad und den Apple-Diensten deutlich verbesserten.

Umsatz dürfte stagnieren
Laut offizieller Prognose von Apple dürfte der Umsatz im dritten Finanzquartal zwischen 52,5 und 54,5 Mrd. US-Dollar liegen. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum wurden Umsatzerlöse in Höhe von 53,3 Mrd. US-Dollar verzeichnet, und im Jahr 2017 stand ein Umsatz von 45,4 Mrd. US-Dollar zu Buche.

China-Geschäft schwächelt
Branchenexperten schauen sich hierzu natürlich ganz genau Apples Entwicklung in China an, denn der einstige Boom-Markt hat in den vergangenen Monaten geschwächelt. Sollten hier die Umsätze weiter bröckeln, dürfte dies auch einschneidende Spuren in den Apple-Geschäftszahlen hinterlassen.

Handelskrieg belastet
Eine Ursache für die zuletzt rückläufigen iPhone-Verkäufe dürfte der Ausschluss Huaweis vom US-Markt sein. Der chinesische Telekommunikationsausrüster und Smartphone-Anbieter befindet sich seit diesem Jahr auf der schwarzen Liste der Vereinigten Staaten. Wegen der Strafmaßnahmen wollen viele Chinesen ihr Land unterstützen und greifen wieder verstärkt zu chinesischen Elektronikprodukten.

Dienste-Bereich ist Hoffnungsträger
Ebenfalls entscheidend für die kommenden Geschäftszahlen ist der Dienste-Bereich. Apples langfristige Strategie besteht darin, über diesen Sektor weiteres Umsatzwachstum zu erreichen und so Rückgänge bei den iPhone-Verkäufen zu kompensieren.

Börsen-Highflyer
An der Börse gehört Apple langfristig zu den absoluten Börsen-Highflyern. So hat sich der Aktienkurs in den vergangenen 10 Jahren fast verzehnfacht. Kurzfristig wurden von Anlegern aber auch regelmäßig starke Nerven abverlangt, wie bspw. das vergangene Jahr zeigt:

Kursturbulenzen
Nachdem Apple im Oktober 2018 einen neuen historischen Höchststand bei 232 US-Dollar erreichte, brachen die Notierungen bis Anfang Januar des laufenden Jahres um 39 Prozent auf 142 US-Dollar ein. Es folgten bis Anfang Mai eine Erholung bis auf 211 US-Dollar und ein weiterer Rückschlag bis Anfang Juni auf 173 US-Dollar.

Aktie im Aufwärtstrend
Im Anschluss startete eine neue Aufholbewegung, die den Kurs wieder in den Bereich der 200er-Marke führte. Damit notiert Apple aktuell im Abstand von 6 Prozent über der 200-Tage-Linie (188 US-Dollar), was einen deutlichen Aufwärtstrend bedeutet.

Das sind die nächsten Kursziele
Charttechnisch gilt es jetzt, einen neuen Angriff auf das Mai-Top (211 US-Dollar) zu starten. Gelingt der Ausbruch nach oben, ist der Weg frei bis zum 2018er-Allzeithoch bei 232 US-Dollar.

Anleger, die von der Stärke von Apple überzeugt sind, können mit einem Turbo Long (WKN: MF9XP6 / ISIN: DE000MF9XP61) gehebelt von Kuteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Turbo Short (WKN: MF55FT / ISIN: DE000MF55FT2) die Chance auf sinkende Kurse zu setzen.

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