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Die Deutsche Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) erlebte an der Börse in den vergangenen Jahren eine massive Talfahrt. Seit den Hochs aus 2007 bei 118 Euro ging es bis jetzt um rund 95 Prozent nach unten.

Shortseller bringen sich in Stellung
Dass es bei der Aktie endlich die lang erhoffte Trendwende nach oben gibt, bezweifeln aber nicht nur Branchenexperten. Auch immer mehr Shortseller, also insbesondere Hedgefonds, die auf fallende Kurse setzen, spekulieren auf einen weiteren Preisverfall bei der Deutschen Bank.

Massiver Leerverkauf
Laut dem Bundesanzeiger sind aktuell rund 5 Prozent aller Deutsche-Bank-Aktien leerverkauft. Zu den Hedgefonds, von denen die Aktie leerverkauft wird, gehören demnach AQR Capital Management (2,28 Prozent), Capital Fund Management (0,57 Prozent), Marshall Wace (0,91 Prozent), Caxton Associates (0,59 Prozent) und WorldQuant (0,59 Prozent).

Bemerkenswert ist dabei, dass einige Leerverkäufer ihre Positionen erst in den zurückliegenden Wochen vergrößert haben. Sie setzen also trotz des geplanten Konzernumbaus der Deutschen Bank verstärkt auf fallende Aktienkurse.

Viele Analysten pessimistisch
Das deckt sich mit der Einschätzung von Analysten. Laut Bloomberg raten 15 von 31 Experten, die die Entwicklung Deutschlands größter Privatbank verfolgen, zum Verkauf und 14 zum Halten der Aktie. Nur 2 Branchenexperten sprechen Kaufempfehlungen aus.

Aktie im Abwärtstrend
Auch charttechnisch sieht es bei der Deutschen Bank weiter düster aus. Die Aktie notiert im Abstand von 13 Prozent unter der 200-Tage-Linie (7,44 Euro) und damit in einem deutlichen Abwärtstrend.

Hier liegen die nächsten Korrekturziele
Ein Test des Allzeittiefs vom Juni bei 5,96 Euro dürfte bald folgen. Im Fall eines Durchbruchs nach unten würde dies ein neues, massives Verkaufssignal bedeuten. Nächstes Korrekturziel ist im Anschluss die runde 5-Euro-Marke.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HZ1CMQ / ISIN: DE000HZ1CMQ6)  auf der Short-Seite an. Wer von steigenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Long-Produkten (WKN: HZ0GCK / ISIN: DE000HZ0GCK3) die Gelegenheit.

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