Bildquelle: Pressefoto Grammer AG

Als wären die Zeiten für Autohersteller und Autozulieferer nicht schon herausfordernd genug. Dem Spezialisten für Fahrzeuginnenausstattungen, Grammer, aus der eigentlich beschaulichen Oberpfalz reichten diese Zukunftsaufgaben offenbar nicht.

Um das Unternehmen gab es seit Anfang 2017 eine andauerndes Übernahmegerangel [hier]. Letztlich hatte der Hastor-Clan das Nachsehen und die chinesische Ningbo Jifeng übernahm gut 84 Prozent der Grammer.

In der Folge räumte der gesamte Vorstand – eine letzte Forderung des Hastor-Clans? – die Schreibtische und die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr wurde von 1,25 auf 0,75 Euro gekürzt.

Die Aktie, die bis Juni 2018 auf 68 Euro angestiegen war, sackte auf zuletzt 28 Euro ab. Die Unterstützungslinie bei 28/29 Euro hat – einstweilen – gehalten. Ob das so bleibt? Zumindest ist die Situation charttechnisch wacklig. Die Trendfolge-Indikatoren signalisieren weiter fallende Kurse und der mittelfristige Abwärtstrend ist intakt. Hoffnungsschimmer: Im Tageschart beginnt sich die 200-Tage-Durchschnittslinie abzuflachen … Aber ein echtes Indiz für eine Kurswende ist das noch nicht…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

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Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Grammer AG

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