Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

Was für ein Comeback! Seit dem Mitte August erreichten Tief bei 5,79 Euro schoss die Aktie der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) um mehr als 25 Prozent in die Höhe. Allerdings könnte es für das gebeutelte Institut in dieser Woche gleich im Doppelpack schlechte Nachrichten geben.

Niedrige Zinsen und die sich eintrübenden Konjunkturaussichten machen der Deutschen Bank, genauso wie Branchenkonkurrenten wie der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001), zu schaffen. Nun hat Deutsche-Bank-Finanzvorstand James von Moltke bei einer Investorenkonferenz in New York ein etwas schwächeres prognostiziertes Ertragswachstum in Aussicht gestellt. Zudem steht am Donnerstag eine EZB-Sitzung auf dem Programm.

EZB-Chef Mario Draghi und die anderen europäischen Notenbanker könnten den Zinssatz für Einlagen bei der Notenbank weiter in den negativen Bereich drücken. Zumindest sind dieses Mal auch gewisse Entlastungen für die unter Druck stehenden europäischen Finanzinstitute angedacht. Allerdings können auch diese nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Marktumfeld für die Banken immer rauer wird und die Negativzinsen früher gut laufende Geschäfte unrentabel machen.

FAZIT. Die Deutsche Bank versucht es einmal mehr mit einem Radikalumbau. Allerdings ist dessen Umsetzung teuer und langwierig. Der Erfolg ist alles andere als garantiert. Und dies ausgerechnet in einer Zeit, in der sich die Marktaussichten angesichts einer drohenden Rezession verdüstern. Dies sind nur einige Gründe, warum es sich bei dem jüngsten Kuprung der Deutsche-Bank-Aktie um ein Strohfeuer gehandelt haben dürfte. Zumal auch die juristischen Probleme nicht aus der Welt sind.

Anleger, die auf einen Aufwärtstrend der Deutsche-Bank-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VN9JHJ / ISIN: DE000VN9JHJ5) auf der Long-Seite an. Wer von fallenden Notierungen bei der Deutschen Bank profitieren möchte, hat mit den passenden Short-Produkten (WKN: VA9PBT / ISIN: DE000VA9PBT9) die Gelegenheit.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Bank

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