Bildquelle: markteinblicke.de

Am Montagmorgen sprangen die Preise für Rohöl der Sorte Brent in der Spitze um rund 20 Prozent in die Höhe. Das bedeutete den steilsten Kursanstieg seit Januar 1991. Auch der Preis für WTI-Rohöl zog massiv an, um rund 16 Prozent, so stark wie zuletzt im Jahr 2001.

Ölproduktion massiv eingebrochen
Grund für die gewaltigen Kursanstiege sind die Drohnenangriffe auf die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens am Wochenende. Durch die Attacken am Samstag wurde eine Fördermenge von rund 6 Mio. Barrel pro Tag bis auf weiteres lahmgelegt. Das entspricht mehr als der Hälfte der täglichen Ölproduktion Saudi-Arabiens.

Die USA wollen helfen
Abhilfe versprechen die USA, die sich im Fall von Engpässen zur Freigabe von nationalen Ölreserven bereit erklärt haben. US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntagabend auf Twitter, dass er – falls erforderlich – die Freigabe genehmigt.

WTI und Brent: Diese Zielmarken sind jetzt zu beachten
An den Rohstoffbörsen sind die Preise für Rohöl der Sorte WTI am Montag nach dem steilen Kursanstieg auf knapp 65 US-Dollar je Barrel wieder deutlich zurückgekommen (aktuell: 59,18 US-Dollar). Das nächste Kursziel ist hier das bisherige 2019er-Top vom April bei 66,12 US-Dollar.

Die Kursentwicklung beim für die europäischen Benzinpreise relevanten Nordseeöl Brent stellt sich ähnlich dar. Nachdem der Kurs am Montag kurzzeitig auf rund 72 US-Dollar pro Barrel in die Höhe schoss, setzten die Notierungen wieder auf 65,40 US-Dollar zurück. Charttechnisch stellt sich die nächste Zielmarke ebenfalls auf das bisherige April-2019er-Jahreshoch, das hier bei 74,48 US-Dollar liegt.

Anleger, die auf weitere Kursgewinne bei Brent-Rohöl setzen wollen, können mit einem Mini-Future (Long) (WKN: GA0Z31 / ISIN: DE000GA0Z315) gehebelt profitieren. Wer dagegen von fallenden Brent-Notierungen profitieren möchte, hat mit dem folgenden Mini-Future (Short) die Möglichkeit dazu (WKN: GM7142 / ISIN: DE000GM71422).

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