Bildquelle: Pressefoto RWE

Viele Jahre lang war RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) ein Inbegriff für die traditionelle, aber schmutzige Energieerzeugung. Doch passend zu der immer stärker werdenden Kampagne gegen den globalen Klimawandel, der „Fridays for Future“-Bewegung, und dem jüngst beschlossenen Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung avanciert der DAX-Konzern langsam immer mehr zum Ökostromanbieter.

Wichtiger Meilenstein erreicht
Auf dem Weg dahin wurde jüngst ein wichtiger Meilenstein erreicht. In der vergangenen Woche erlaubten die Wettbewerbshüter der Europäischen Union unter Auflagen den bereits im vergangenen Jahr angekündigten, wegweisenden Stromdeal der beiden Stromerzeuger RWE und E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999). Ziel ist es dabei, die junge RWE-Ökostromtochter Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) zu zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu aufzuteilen.

RWE hat ehrgeizige Ziele
E.ON soll die Netze und das Endkundengeschäft von Innogy erhalten, RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und E.ON. Mit diesen Maßnahmen wird RWE zum Produzenten und Großhändler von Strom, während sich E.ON – künftig ohne eigene Kraftwerke – auf den Transport und Verkauf von Strom, Gas und Energiedienstleistungen an Haushalte und Unternehmen fokussieren will. RWE möchte so zu einem der global führenden Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien aufsteigen.

Beeindruckende Aktienkursgewinne
Auch wenn der Konzernumbau noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, präsentiert sich RWE schon jetzt an der Börse als neuer Gewinner der Ökostromwende und als frischgebackener Investorenliebling. Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie von RWE (aktuell: 28,30 Euro) einen satten Kursgewinn von 47 Prozent. Das bedeutet, dass sich die Notierungen seit dem Allzeittief aus dem Jahr 2015 bei 9,13 Euro inzwischen mehr als verdreifachen konnten.

Starkes Kaufsignal
Mit dem jüngsten Sprung über die 28-Euro-Marke markierte RWE ein neues 5-Jahres-Hoch, was ein neues, starkes Kaufsignal bedeutet. Damit dürfte die Aktie schon in Kürze das 2014er-Top bei 33 Euro in Angriff nehmen.

+30 Prozent Gewinnpotenzial
Eine weitere Kursbarriere ist im Anschluss das 2012er-Hoch bei rund 37 Euro. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau errechnet sich bis dahin eine mittelfristige Gewinnperspektive von rund 30 Prozent.

Anleger, die von der Stärke von RWE überzeugt sind, können mit einem Faktor-Zertifikat (6,00) Long (WKN: MF2MJJ / ISIN: DE000MF2MJJ1) gehebelt von Kuteigerungen profitieren. Skeptiker haben mit dem Short-Zertifikat (WKN: MC0UK3 / ISIN: DE000MC0UK32) die Chance, auf sinkende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto RWE

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