Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Vor einigen Jahren hatte Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) die Windenergiesparte von Acciona (WKN: 865629 / ISIN: ES0125220311) übernommen. Jetzt gab der spanische Mischkonzern seinerseits ein Übernahmeangebot für den Hamburger Windturbinenhersteller ab.

Bisher hielt Acciona 29,9 Prozent an Nordex. Nach der Kapitalerhöhung des SDAX– und TecDAX-Unternehmens steigt dieser Anteil auf 36,27 Prozent, was ein Pflichtangebot an alle Aktionäre von Nordex zur Folge hat. Allerdings hat es das von Acciona unterbreitete Angebot mit 10,32 Euro nicht wirklich in sich. Dies ist ein Grund, warum die Nordex-Aktie am Dienstag nach einem zwischenzeitlichen Kuprung um rund 9 Prozent einige Gewinne abgeben musste. Trotzdem dürfte man bei Nordex zufrieden sein.

Nordex darf sich dank der Kapitalerhöhung über eine Finanzspritze freuen. Das Unternehmen kann die dadurch erlösten knapp 100 Mio. Euro gut gebrauchen. Schließlich gilt es, die Kapitalstruktur zu stärken. Außerdem muss das starke Auftragsmomentum bedient werden.

FAZIT. Auch wenn das Pflichtangebot von Acciona niemanden vom Hocker hauen dürfte, bleibt es festzuhalten, dass sich die Aussichten für die Nordex-Aktie zuletzt verbessert haben. Auch wenn insbesondere der deutsche Markt schwierig bleibt, hat sich die Auftragslage stark erholt. Und nun kann man dank der Acciona-Finanzspritze auch in Ruhe auf weiteres Wachstum setzen.

Anleger, die von der Stärke von Nordex überzeugt sind, können mit einem Mini-Future (Long) (WKN: GM7AS0 / ISIN: DE000GM7AS08) gehebelt von Kuteigerungen profitieren. Pessimisten haben mit dem Mini-Future (Short) (WKN: GA9VVT / ISIN: DE000GA9VVT4) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

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