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Innerhalb kurzer Zeit konnte Evotec (WKN: 566480 / ISIN: DE0005664809) gleich mit zwei wichtigen Meilensteinen aufwarten. Im Zuge der Kooperation mit der Hamburger Indivumed GmbH wurde ein erstes Etappenziel erreicht. Zudem machte das TecDAX– und MDAX– Unternehmen Fortschritte bei der Wirkstoffforschungs- und entwicklungspartnerschaft mit Aeovian Pharmaceuticals. Jetzt folgte der nächste Coup.

Evotec und Celmatix Inc., ein in der Präzisionsmedizin tätiges Unternehmen mit einer proprietären Multi-Omics-Plattform, gaben eine Partnerschaft zur Entwicklung präklinischer Programme für verbreitete aber unterversorgte Erkrankungen bekannt, die sich auf die reproduktive Gesundheit von Frauen auswirken. Dazu gehören laut Evotec-Angaben das Polyzystische Ovarialsyndrom („PCOS“), Endometriose und Unfruchtbarkeit.

Trotz der positiven Nachrichtenflut kann die Evotec-Aktie derzeit keine erneute Kurserholung starten. Kurzzeitig hatte es gut ausgesehen. Doch dann wirbelten die neuesten Konjunktursorgen, das zunehmende Brexit-Chaos und die Unsicherheiten in Bezug auf die Handelsgespräche zwischen China und die USA die Märkte ordentlich durcheinander. Dies veranlasste Anleger erneut dazu, als riskant angesehene Titel abzustoßen und sich eher so genannten Sicheren Häfen zuzuwenden.

FAZIT. Die jüngsten Forschungserfolge und Kooperationen zeigen, dass Evotec einiges an Potenzial zu bieten hat, zumal im Bereich Biotechnologie als ganzem in Zukunft viele Möglichkeiten lauern. Schließlich hat das Thema in der Pharmabranche in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen.

Anleger, die von der Stärke von Evotec überzeugt sind, können mit einem Long Mini Future auf Evotec (WKN: VF9KW3 / ISIN: DE000VF9KW35) gehebelt von Kuteigerungen profitieren. Pessimisten haben mit dem Short Mini Future (WKN: VE11J9 / ISIN: DE000VE11J98) die Chance, auf fallende Kurse zu setzen.

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