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Nach den jüngsten Kursturbulenzen beruhigte sich die Marktsituation am heutigen Mittwoch merklich. Der DAX kletterte zeitweise um mehr als 1 Prozent in die Höhe und lies die psychologisch wichtige 12.000-Punkte-Marke hinter sich.

Das war heute los. Für Erleichterung sorgten vor allem Hoffnungen der Anleger auf Fortschritte bei der Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China. Die kommenden Handelsgespräche könnten positive Ergebnisse hervorbringen. „Bloomberg“ meldete, dass China zu einer Teilvereinbarung bereit sei, während die „Financial Times“ ihrerseits schrieb, dass China außerdem noch mehr US-Agrarprodukten kaufen wolle. Darunter vor allem mehr Sojabohnen. Diese Nachrichten sorgten für eine Markterholung und einige Erwartungen an die Handelsgespräche Ende dieser Woche.

Das waren die Tops & Flops. Die Markterholung nutzte im DAX unter anderem Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München konnte zeitweise Kurszuwächse von knapp 4 Prozent verbuchen. Wirecard profitierte von einigen positiven Analystenkommentaren, nachdem das Unternehmen im Zuge seines gestrigen Kapitalmarkttages seine langfristigen Ziele angehoben hatte. Außerdem sorgten mögliche Aktienrückkäufe für Kursfantasien.

Einen etwas schwächeren Tag erlebten dagegen RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) und E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999). Die Versorgerwerte landeten am DAX-Ende. Allerdings hielten sich die Kursverluste in Grenzen. Während RWE in der Spitze rund 0,5 Prozent an Wert einbüßte, rutschte E.ON zwischenzeitlich mit etwas mehr als 1 Prozent in die Verlustzone.

Das steht morgen an. Seit einigen Tagen wird am Markt hauptsächlich über die anstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China diskutiert. Am morgigen Donnerstag soll es endlich losgehen. Ob dabei eine große Einigung oder der zuletzt gehandelte teilweise Deal herausspringt, bleibt abzuwarten. Darüber hinaus blicken Anleger in den USA auf die neuesten Inflationsdaten. Erneut geht es dabei auch um die Frage, was die Daten für das weitere Vorgehen der Fed bedeuten. Hierzulande steht außerdem die Veröffentlichung der Zusammenfassung der EZB-Sitzung vom 12. September auf dem Programm.

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